Wissenswertes

RFID in Intralogistikprozessen

Seit einigen Jahren wird besonders im e-Commerce deutlich, dass die Produktvielfalt größer und individueller wird. Zusätzlich verringert sich stetig die Lebensdauer der Produkte. Für die Logistik stellt dies einige Hürden auf: Zustellungen müssen schneller erfolgen, während der Kunde immer über den Aufenthaltsort informiert werden möchte. Leistungen sollen flexibler abrufbar sein.

Die Nachfrage von Radio Frequency Identification (RFID) Technologie häuft sich daher im Bereich der Intralogistik.

RFID Transponder können beispielsweise eine zentimetergenaue Ortung im Lager garantieren. Wo befindet sich der Stapler? Welche Ware hat er geladen? Über Sensoren werden diese Informationen erfasst und mit Positionsmeldung übermittelt.

Aber auch Warenannahme, Warenausgabe, Um- und Auslagervorgänge können damit transparenter gestaltet werden. Entscheidende Vorteile von RFID sind die kontaktlose Identifikation, das gleichzeitige Erfassen von mehreren Transpondern, sowie die hohe Sicherheit durch Kopierschutz und Verschlüsselung von Informationen. Zeitgemäße und zukunftssichere Logistik-Prozesse benötigen effiziente Technologien um zu beschleunigen, Abläufe zu vereinfachen, Lesefehler zu minimieren und die Transparenz zu erhöhen.

Was ist pick-by-light?

Pick-by-Light zählt zu den beleglosen Kommissioniermethoden. Durch den Einsatz von Fachanzeigen direkt am Entnahmefach entfallen Picklisten und der Kommissionierer wird durch Lichtvisualisierung (pick-by-light Module) durch das Lager geführt. Die zu pickende Menge kann direkt am Lagerplatz angezeigt werden. Die Fehlerquote wird dadurch gesenkt und die Kommissionierung beschleunigt.